Berückende Barock-Kontakte der 8Ra und 8Rb in Koblenz

Der Wandertag am 1.12.16 sollte nicht gänzlich im schnöden Powershopping und Vorweihnachtskaufrausch untergehen sagte sich Frau Steinhardt (8Ra) und schlug mir einen Besuch der aktuellen Ausstellung “Der Barock” im Mittelrheinmuseum vor, den ich dann auch für meine Klasse 8Rb buchte.
Nach der kurzen Fahrt (im falschen Zug zum falschen Bahnhof  :-) ) mussten wir dann einige Meter mehr zum Stadtinneren zurücklegen.

Die getrennte Führung für die Klassen nahm Christina Runkel vor, die schülergerecht an wenigen Beispielen eines Koblenzer Barockmalers die Eigenheiten und Eigenschaften des Barock erklärte, dessen Epoche ca. von 1600 bis 1800 reicht.

Interessant ist das maßstabsgetreue Stadtmodell der Stadt Koblenz vor 250 Jahren.  Koblenz, ein Dorf so groß wie Oberbieber, aber mit einer wehrhaften Stadtmauer umgeben.

Der Schluss der einstündigen Tour durch die verschiedenen Motive des Barock (Vergänglichkeit, Mythologie, Alltag und Stilleben) war das “lebende Bild” durch meine Schüler, die ein Bild nachstellten (im Hintergrund zu sehen, das den Baubeginn der Kastor-Kirche darstellt). Sehr gut gelungen, wie ich finde.
Nach der geballten Kunst konnte man sich endlich den kulinarischen Genüssen und der Geschenkeschnäppchenjagd (oder was man dafür hielt) widmen.
(Text/Photos diesmal wirklich auch von Helmut Schneider-Siebert 8Rb)

 

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“Da kommt die Flut” – Sportklasse wanderte zielgerichtet durchs Wattenmeer

Wenn die Sportklassen auf Achse sind, dann steht ja meistens die Bewegung im Vordergrund. Jetzt startete der Tross zu einem viertägigen Nordsee-Aufenthalt nach Tossens, ganz, ganz viel Sport im Wasser, Trampolin, Fußball und vieles mehr in der Spielscheune von Burhave und als Höhepunkt eine Wattwanderung mit Wattführer Matthias Schulz.

Dass dabei Ebbe und Flut gar nicht einmal so weit auseinanderliegen, das wurde den Jungen und Mädchen bereits nach wenigen Sekunden deutlich. Das „sichere“ Stück Strand wo die Schüler eben noch standen, hatte sich in Sekundenschnelle das Wasser zurückerobert. Und, dass das Wattwandern äußerst gefährlich sein kann, wurde allen Teilnehmern schnell bewusst. So ein Priel steigt schneller wie das Hochwasser an Rhein und Wied, und wer sich im Nebel im Wattenmeer verirrt, der muss sich schon ganz gut orientieren können. Wofür Muscheln und Wattwürmer wirklich nützlich sind, und dass man auch Salzwasser trinken kann, davon können Simon, Samuel und ihre Freunde nun auch eine Geschichte erzählen.

Gute Sportler brauchen auch gute Ernährung, und da Klassenlehrer Frank Bornstedt auch in der Küche seinen Mann steht, war das kein Problem. Die Kinder durften selbst ran, zauberte tolle Köstlichkeiten und werden den Trip an die Nordsee auch kulinarisch nicht so schnell vergessen.

Höhepunkt aus Sicht der Wasserfreunde, und das sind sie in der Klasse 5 ja alle, war gewiss der Besuch des „Aqua-Doms“ mitten im Centerpark Nordseeküste. Wenn es draußen so langsam dunkel und schmuddelig wurde, ging es ins 29 Grad warme Becken mit Wellenbad und Rutschenparadies.

Da bei der Hin- und Rückfahrt auch Busse und Bahn prima „mitspielten“, kam der Tross nicht nur pünktlich am Zielort an, erlebte darüber hinaus noch einen Kurzbesuch in Bremen und war auch nahezu punktgenau wieder am Bahnhof der Deichstadt zurück.
(Jörg Niebergall)

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Land und Leute: Barbara Fischer

barbara-fischer-kopieAuf dem Weg zu ihren Traumberuf schnuppert  Barbara Fischer schon einmal in der Schule vorbei. Die 25-Jährige hat ihr erstes Staatsexamen erfolgreich bestanden und wartet jetzt darauf, dass im Koblenzer Studienseminar die nächste Referendarzeit angeboten wird.
Da kam es der gebürtigen Stollbergerin (Nähe von Aachen) nicht ungelegen, dass die Carmen-Sylva-Schule in Niederbieber krankheitsbedingt eine Vertretungslehrerin suchte. Barbara Fischer freut sich jedenfalls auf die neue Aufgabe und ist sich sicher, dass das mit dem Lehramt  ihre wahre Berufung ist. Deutsch, Englisch und Religion sind ihre Kernfächer.
Neben der Schule begeistert sich Barbara Fischer fürs Backen und Wandern.  Sie ist verheiratet und wohnt in Bendorf-Stromberg. (Jörg Niebergall)

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Land und Leute: Magomad Dautov

magomadDie ersten Einladungen zum Probetraining bei einem Fußball-Bundesligisten hat Magomad Dautov schon erhalten. Der Zwölfjährige, der erst vor ein paar Monaten aus seinem Heimatland Tschetschenien nach Deutschland kam, steht schon in den Notizbüchern der Fußball-Scouts.
Erst einmal spielt Magomad Dautov aber für den VfL Neuwied in der D-Jugend-Bezirksliga und hat sich gemeinsam mit seinem Bruder Muslim schon zu den Leistungsträgern in der Mannschaft entwickelt. Einmal so spielen wie Cristiano Ronaldo, das hat sich der Sechstklässler von der Carmen-Sylva-Schule Realschule Plus Niederbieber (Lieblingsfach: Sport)  auf seine Fahnen geschrieben.
Eine tägliche Trainingseinheit, genauso wie in seinem Heimatland, gehört auch jetzt in Deutschland dazu, um seinem Idol mal ganz nahe zu kommen. Darüber hinaus büffelt der talentierte Offensivspieler aber kräftig Deutsch, damit er sich mit seinen Mitspielern noch ein wenig besser verständigen kann. (Jörg Niebergall)

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Land und Leute: Muslim Dautov

muslim-dautov-2Das langjährige regelmäßige Training hat sich bei Muslim Dautov ausbezahlt. Schon als Elfjähriger (jüngerer Jahrgang) spielt er mit der D-Jugend-Mannschaft des VfL Neuwied in der Fußball-Bezirksliga. Talent, Kampfgeist, Kondition und die Einstellung stimmen bei dem gebürtigen Tschetschenen, der erst vor ein paar Monaten nach Deutschland kam.
Als er im Rahmen eines Schulwettkampfes  (Jugend trainiert für Olympia) von einem Scout von Eintracht Frankfurt beobachtet wurde, lud der ihn gleich zu einem Probetraining in die Mainmetropole ein.  Einmal so spielen wie sein großes Vorbild, der uruguayische Nationalspieler Luis Suárez vom FC Barcelona, hat sich der Fünftklässler auf die Farben geschrieben. Vielleicht klappt es ja irgendwann mit einem Profivertrag für den talentierten Offensivspieler. (Jörg Niebergall)

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Land und Leute: Tom Anhäuser

tom-anha%cc%88user-5Jede Menge Ehrgeiz und viel Talent, das sind die Dinge, die für einen jungen Nachwuchsfußballer ganz besonders wichtig sind. Tom Anhäuser ist so ein begnadeter Nachwuchskicker, spielte viele Jahre beim SV Melsbach und hat nun im Sommer zur SG Mülheim-Kärlich gewechselt.  Der Zwölfjährige, der auf der linken Angriffsseite spielt, findet Afrikas Fußballer des Jahres, Didier Drogba, ganz besonders toll.
In Mülheim-Kärlich hat er sich schon bestens eingelebt und jetzt wartet schon die erste große Reise auf den jungen Melsbacher. Die Mannschaft wurde nach China eingeladen um dort gegen die internationale Konkurrenz auf dem Rasen zu stehen. Am 2. November geht es los, elf Tage sind die Jungs unterwegs. Da fallen für den Siebtklässler  dann zwar ein paar Tage Schule aus, aber wer den ehrgeizigen Tom kennt, der weiß, dass er den verpassten Stoff wieder aufholt.
(Jörg Niebergall)

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Land und Leute: Jannis Ewen

jannis-ewen-3Noch hat Jannis Ewen seinen Vereinswechsel über den Rhein nicht bereut. Bis zum Sommer spielte der Zwölfjährige Fußball in seinem Heimatverein SV Melsbach, dann absolvierte er ein Probetraining beim D-Jugend-Bezirksligisten SG Mülheim-Kärlich und schon war seinem neuen Verein und auch Jannis Ewen klar, da möchte ich hin. Einen Stammplatz hat sich der offensive Mittelfeldspieler mittlerweile erkämpft und irgendwann möchte das junge Fußballtalent mal in die Fußstapfen seines Idols Thomas Müller vom FC Bayern München treten.
Doch momentan konzentriert freut sich Bayern-Fan Jannis ganz besonders auf die erste große Mannschaftstour mit seinem neuen Verein. Anfang November startet die Mannschaft auf Einladung einer chinesischen Delegation zu einer Auslandsreise nach Peking. „Das wird eine tolle Sache“, sagt der Siebtklässler. „Fliegen bis nach China und dann noch ein tolles Hotel und Fußball spielen.“ (Jörg Niebergall)

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Land und Leute: Timo Telocka

timo-telocka-4Timo Telocka ist auf dem Sportplatz ein richtiger Vollblutstürmer, schnell, torgefährlich, und dazu noch jede Menge Ehrgeiz. Das Fußballspielen erlernt hat der Zwölfjährige bei seinem Heimatverein VfL Oberbieber. Da spielte er in der vergangenen Saison noch in der D-Jugend. Durch seine guten Leistungen wurden auch die benachbarten Vereine auf ihn aufmerksam. Nach einem Schnuppertraining bei der SG Mülheim-Kärlich entschied sich der Oberbieberer, es doch einmal ein paar Klassen höher zu probieren.
Jetzt spielt er gemeinsam mit seinen Schulkameraden Tom und Jannis auf der anderen Rheinseite in der Bezirksliga-Mannschaft. Nach den Herbstferien geht es dann für Timo und seine Mannschaftskameraden auf große Tour, die Jungs wurden nach China eingeladen und absolvieren dort einige Freundschaftsspiele. Da möchte auch Timo wieder jede Menge Tore schießen, genau wie sein Vorbild Robert Lewandowski vom FC Bayern.
(Jörg Niebergall)

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Land und Leute: Viktor Derkacev

viktor-derkacev-5Eigentlich ist Viktor Derkacev auf dem sportlichen Sektor ein echter Allrounder. Ob Leichtathletik, Handball oder Volleyball, der 16-Jährige setzt überall Akzente. Wenn er beim Ballwurf die Konkurrenz mit Würfen über 60 Meter „schockt“, oder wenn er beim Handball mit einem tollen Sprungwurf überzeugt. Der Neuwieder hat sich aber schließlich für den Volleyballsport entschieden, ob „hobbymäßig“ in Oberbieber oder schon mehr leistungsmäßig beim TV Feldkirchen II mit Trainer Andreas Kurz.
In der Schule findet Viktor neben Sport Mathematik richtig toll. Er besucht die zehnte Klasse der Carmen-Sylva-Schule Realschule Plus Niederbieber und steht kurz vor dem nächsten Berufspraktikum. „Etwas Handwerkliches darf es schon sein“, sagt das Sporttalent. „Und Bewegung macht ja auch Spaß.“ (Jörg Niebergall)

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Ringtennis-Nationalmannschaft begeisterte Jungen und Mädchen an der Carmen-Sylva-Schule

niederbieber-ringtenn288Außergewöhnliche Sportarten erfordern außergewöhnliche Aktionen, das dachten sich zumindest die Ringtennis-Funktionäre im Deutschen Turnerbund. Im Rahmen eines viertägigen Lehrgangs der Nationalmannschaft rund um Koblenz und Neuwied präsentierte sich die Ringtennis-Elite auch in den Schulen vor Ort (Neuwied und Bendorf). An der Carmen-Sylva-Schule Realschule Plus in Niederbieber boten Nationaltrainer Christian Herzog (Karlsruhe), seine Spieler Robin Heddenhausen (Hannover), Stefan Edelmannniederbieber-ringtenn165 (Mannheim) und seine Spielerinnen Lydia Schidelko (Sudewich), Valerie Häßlich (Sudewich) und Lokalmatadorin Nicole Brose (TV Heddesdorf) ein Schnuppertraining für die fünften und sechsten Klassen an. Die Jungen und Mädchen waren mit Begeisterung bei der Sache und freuen sich nun schon auf die anstehenden Schulmeisterschaften. Auch die eigenen Trainingseinheiten kamen für die Nationalspieler nicht zu kurz, neben einem Showtraining auf der Festung Ehrenbreitstein und einer Ausdauereinheit durchs Brexbachtal stand in erster Linie die Teamfíndung im Vordergrund. Bei der nächsten Weltmeisterschaft im weißrussischen Minsk möchte man ja wieder auf Medaillenjagd gehen. (Jörg Niebergall)

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