Kunstobjekte aus Müll

Der gedankenfreie Umgang mit Plastikverpackungen ist ein wirkliches Problem zu Land und in den Meeren. Wenn wir weiterhin so unüberlegt Plastik oder auch andere Umverpackungen nutzen und entsorgen, werden auch wir in Neuwied in ganz kurzer Zeit in Müll ersticken.
Dieses aktuelle Thema hat die Klasse 10b der Carmen-Sylva-Schule im Kunstunterricht von Frau Kienitz aufgegriffen und im Zuge des World Cleanup Days Objekte aus Abfall hergestellt.
Dafür sammelten die Schüler und Schülerinnen einiges an Müll auf den Grünflächen rund um die (eigentlich) idyllisch gelegene Schule auf. Die Jugendlichen sortierten den Abfall und ließen sich durch ihren „Fang“ inspirieren. Mit verwendbaren Materialien fertigten sie in Gruppenarbeit interessante Kunstobjekte aus Plastikverpackungen, Dosen und anderen Fundgegenstände, die alle ganz individuell auf die Müllproblematik hinweisen und den Betrachter zum Nachdenken über den eigenen Konsum anregen.

Die tollen Ergebnisse werden am Tag der Offenen Tür („Schnuppertag“) der CSS Niederbieber am 18.01.2020 ausgestellt und zu bewundern sein.

Schülerkommentare zu ihren Arbeitsergebnissen:

„Wir haben zu unserem Thema Kunst aus Müll einen Fisch im Meer gemacht. Es soll zeigen wie sehr das Meer unter der Umweltverschmutzung leidet und dass diese Verschmutzung Auswirkungen auf uns und unsere Gesundheit hat, wenn wir Fisch essen. Denn durch die Fische gelangen Mikroplastikteilchen in unseren Körper. Wir hatten einige Schwierigkeiten beim Gestalten der Unterwasserwelt, doch wir konnten unsere Idee gut umsetzen.“
Lea, Kimberly und Ida

„Unser Müll-Projekt soll ein Meer inklusive Strand darstellen.
Wir haben uns dafür entschieden, um zu zeigen, dass die Meere und Strände heutzutage oft genug nur aus Plastik bestehen.

Es soll die Menschen, die es sehen, zum Nachdenken anregen. Es sollte den Menschen bewusst werden, wie sehr sie die Umwelt beschmutzen und dass die Natur schon lange nicht mehr so aussieht wie sie früher aussah.“
Vanessa und Soumia

„Unsere Gruppe hat sich für den Dosenmensch entschieden, da wir zeigen wollten, dass die Menschen zu viel Müll produzieren und so zu viel weggeworfen wird. So wird die Umwelt geschädigt obwohl man für unser Müllmaterial (Pfanddosen!) sogar noch Geld bekommen würde.“
Luan, Tom B, Jonas Bartek

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