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Sozialkompetenztraining

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es an der CSS im Stundenplan der 6. Klassen (2. Halbjahr) und der 7. Klassen (1. Halbjahr) mit dem Sozialkompetenztraining (SKT) ein neues Schulfach, das die Kinder eine Stunde pro Woche erhalten. Unterrichtet wird das Fach von KollegInnen und SchulsozialarbeiterInnen der CSS, die sich in einer eineinhalb jährigen Ausbildung zum Sozialkompetenztrainer qualifiziert haben.

 

Im Lehrplan des Sozialkompetenztrainings stehen die wichtigen Grundkompetenzen Motivation, Kommunikation, Vertrauen und Selbstsicherheit sowie bedeutende soziale Themen wie Lob und Kritik, Ausgrenzung oder der Umgang mit Konflikten. Mit Beginn der Klassenstufe 7 stehen dann Übungen zur Teambildung und zur Schaffung einer konstruktiven Kommunikations- und Streitkultur im Vordergrund, um den Kindern den Übergang in diese Jahrgangsstufe mit den Klassenneubildungen zu erleichtern und sie dabei zu begleiten.

 

Die jeweiligen Themen werden in Form interaktiver Übungen erlebbar gemacht und anschließend mit der Klasse reflektiert. Dabei sollen die Kinder Verhalten und Situationen aus dem Schul- bzw. Alltagsleben wiedererkennen und lernen, neue, in der Übung als positiv und zielführend erkannte Handlungsmuster, in den Alltag zu übernehmen.

 

Im Mittelpunkt des SKT‘s steht eine ganz bestimmte Haltung: die Eigenverantwortung!

  • Die Kinder einigen sich auf gemeinsam aufgestellte Regeln, zu deren Einhaltung sie sich im „Vertrag zum Vertragen“ verpflichten. Die Trainer und Klassenlehrkräfte bestätigen diese ebenfalls mit ihrer Unterschrift.

  • Wer den Vertrag bricht, wird mit seinem Regelverstoß nach einem Drei-Level-System konfrontiert und erhält die Möglichkeit, sein Verhalten vertragsgemäß zu ändern. Hierfür kann das Kind sich Hilfe bei den Trainern oder seinen Mitschülern holen.

  • Schafft es eine Verhaltensänderung nicht, muss es in der Folge die ihm bekannten Konsequenzen tragen, z.B. den Ausschluss aus der Klasse sowie die Rückkehr erst nach Vortrag des ausgefüllten Rückkehrplans.

Das Kind hat also den Verlauf seines Verhaltens mit allen Konsequenzen selbst in der Hand – es übernimmt allein die Verantwortung für sein Verhalten.

 

Was bedeutet das für den Unterricht?

  • Wir haben alle einheitlich eine Goldene Regel, die lautet: Ich verhalte mich so, dass sich jeder wohlfühlen und lernen kann.

  • In jeder Klasse hängen Klassenregeln. Diese haben die Kinder selbst entwickelt, im Schultagebuch festgehalten und unterschrieben (Vertrag zum Vertragen). Jeder Kollege, der in der Klasse unterrichtet, kann sich darauf beziehen.

  • Die Kinder kennen die Level der Konfrontation. Alle KollegInnen, die möchten, können diese auch im Unterricht verwenden.

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