Kooperative Realschule plus

Das Kollegium unserer Schule hat sich für die Einrichtung einer Kooperativen Realschule entschieden, das bedeutet, dass nach der Orientierungsstufe abschlussbezogene Klassen gebildet werden.
Die Zeit in der Orientierungsstufe dient speziell dazu, umfassende Kenntnisse über die Lernpersönlichkeit des einzelnen Kindes zu gewinnen. Am Ende der Orientierungsstufe wird dieses Wissen in engem Kontakt mit dem Elternhaus abgeglichen, sodass eine Einstufung entsprechend dem Leistungsniveau des Kindes ab Stufe 7 erfolgen kann.

Die Trennung ab Stufe 7 in die beiden Bildungsgänge Realschule und Berufsreife (ehemals Hauptschule) in abschlussbezogene Klassen bleibt bis zum Schulabschluss bestehen. Sie ist aber durchlässig für Kinder, die ihre Leistungen im Laufe der Sekundarstufe steigern können oder dem Leistungsanspruch der höheren Ebene nicht mehr gerecht werden. Zwischen den unterschiedlichen Bildungsgängen kann nach Empfehlung durch die Klassenkonferenz zu den Zeugnisterminen ein Wechsel erfolgen. Eltern und Schüler werden in entsprechenden Gesprächen über einen derartigen Wechsel intensiv beraten.

In diesem Bereich der individuellen Schullaufbahnbegleitung verfügt die Carmen-Sylva-Schule bereits über jahrelange Erfahrung, da der Aspekt der Durchlässigkeit schon zum Konzept der Regionalen Schule gehörte.